Woran erkenne ich E-Mail-Phishing und falsche Zahlungsaufforderungen für Rechnungen in E-Mails?

E-Mails sind heutzutage eines der gängigsten Kommunikationsmittel. Sie sind bequem, bergen aber auch gewisse Risiken. Phishing und Fake E-Mails sind weit verbreitet und können Identitätsdiebstahl, finanzielle Schäden und andere Sicherheitslücken zur Folge haben. Daher ist es wichtig zu wissen, wie man Fake E-Mails erkennt und sich dagegen schützen kann.

 

Hier einige Tipps, wie Sie zulässige von schädliche E-Mails unterscheiden können:

 

Beispiel einer Rechnungs-E-Mail von Mollie:

Denken Sie immer daran, dass Phisher ihre E-Mails so seriös wie möglich gestalten. Verlassen Sie sich deshalb nicht nur auf Ähnlichkeiten beim Layout, wie erkennbare Logos oder ein Firmenname.

 

E-Mail-Adresse des Absenders überprüfen:

Überprüfen Sie immer die E-Mail-Adresse des Absenders. Phisher nutzen oft E-Mail-Adressen, die echten E-Mail-Adressen ähnlich sehen, allerdings subtile Tippfehler oder zusätzliche Zeichen enthalten. Kontrollieren Sie lieber zweimal, ob die Angaben zum Absender mit der offiziellen Quelle übereinstimmen.

 

Zahlungsaufforderungen, die über Mollie Invoicing versendet werden, haben als Absender: „noreply@invoicing.mollie.com“.

 

Begrüßung kontrollieren:

Unternehmen sprechen ihre Kunden in offiziellen E-Mails meist mit Namen an. Seien Sie vorsichtig bei E-Mails mit einer allgemeinen Begrüßungsformel, wie „Lieber Kunde“ oder „Hallo Benutzer“.

 

Auf Dringlichkeit oder Drohungen achten:

Phishing-E-Mails erwecken häufig den Eindruck, dass Eile geboten ist. Angeblich sind Rechnungen überfällig und es ist mit Konsequenzen zu rechnen, sollte man nicht unmittelbar reagieren. Seien Sie bei dieser Art von E-Mails skeptisch und fragen Sie lieber direkt beim Unternehmen nach. Nutzen Sie dafür eine andere Kommunikationsmethode oder eine Ihnen bekannte, gültige E-Mail-Adresse.

 

Auf Rechtschreib- und Grammatikfehler achten:

Phishing-E-Mails enthalten häufig Rechtschreib- und Grammatikfehler. Seriöse Unternehmen pflegen einen professionellen Kommunikationsstandard. Tippfehler können ein Hinweis auf eine betrügerische E-Mail sein.

 

Hyperlinks und URLs prüfen:

Bewegen Sie den Mauszeiger auf einen Link, ohne ihn anzuklicken. So sehen Sie die Ziel-URL. Erscheint die URL verdächtig oder hat sie nichts mit dem angeblichen Unternehmen zu tun, klicken Sie den Link nicht an. Vergleichen Sie die URL immer mit der offiziellen Website oder Domain.

 

Zahlungsaufforderungen für Rechnungen, die über Mollie Invoicing versendet werden, haben als Absender „noreply@invoicing.mollie.com“. Der Link „Rechnung ansehen“-URL öffnet die Seite https://invoicing.mollie.com.

 

Keine Weitergabe persönlicher Daten:

Seien Sie misstrauisch bei E-Mails, in denen Sie nach sensiblen Informationen wie Passwörtern oder Kreditkarteninformationen gefragt werden. Mollie wird Sie niemals per E-Mail nach diesen Informationen fragen.

 

Auf dem Laufenden bleiben:

Informieren Sie sich über gängige Phishing-Methoden und bleiben Sie über die neuesten Betrugsmaschen auf dem Laufenden. Damit Sie wissen, worauf Sie achten müssen. Aufmerksamkeit ist die beste Verteidigung gegen Phishing-Versuche.

 

Phishing und gefälschte E-Mails können zur Gefahr werden, doch wer sich dieser Gefahr bewusst und stets aufmerksam ist, kann sich schützen. Kontrollieren Sie standardmäßig die Angaben zum Absender, prüfen Sie den Inhalt der E-Mail auf seine Richtigkeit und geben Sie niemals sensible Daten weiter, ohne sich rückzuversichern. Durch Einhalten dieser Tipps senken Sie das Risiko, Opfer von Phishing zu werden, erheblich und gewährleisten zudem Ihre Online-Sicherheit.

 

(Vermutliches) Phishing melden:

Wenn Sie vermuten, dass eine Rechnungs-E-Mail, die Sie von Mollie erhalten haben, gefälscht ist, melden uns Sie dies bitte an phishing@mollie.com und senden Sie im Anhang eine Kopie der E-Mail mit, vorzugsweise inkl. Header.