Was soll ich tun, wenn ich von Klarna eine E-Mail mit "Stop request" oder "Investigation" erhalte?

Um was geht es?

Klarna kann Sie als Unternehmer per E-Mail auffordern, Informationen zu liefern. 

  • Stop request

    In diesem Fall vermutet Klarna eine unlautere Transaktion. Dies muss nicht unbedingt der Fall sein, ist jedoch für Klarna Grund genug, dies näher zu untersuchen. Beispielsweise im Falle eines gestohlenen Ausweises. Daher fordert Klarna Sie auf, den Auftrag, wenn möglich, abzubrechen.

  • Investigation

    In diesem Fall erhielt Klarna einen Bericht von einem Verbraucher über eine verdächtige Situation. Auch hier gilt, es ist nicht sicher, dass es sich um Betrug handelt, Klarna will jedoch die Situation untersuchen. Wenn der Verbraucher beispielsweise eine Bestätigung erhalten hat, zumal er selbst keine Bestellung aufgegeben hatte.

Wie funktioniert das?

Klarna bietet Händlerschutz. Dies trifft jedoch ausschließlich dann zu, wenn Sie als Unternehmer gemäß den von Klarna festgesetzten Regeln gehandelt haben. Sorgen Sie also immer dafür, dass Sie diese Regeln einhalten und immer belegen können, dass Sie dies getan haben.

Klarna erwartet, dass Sie Folgendes nach Erhalt der E-Mail in die Wege leiten: 

  • Reagieren Sie innerhalb von 1 Werktag auf das Schreiben von Klarna
  • Versuchen Sie, die Zusendung der Bestellung zu stornieren
  • Falls die Bestellung bereits verschickt wurde, liefern Sie die folgenden Informationen an:
    - Name und Anschrift des Kunden, wie auf dem Paket angegeben + Datum und Uhrzeit der Lieferung/Abholung
    - Unterschrift des Kunden bei Bestellungen über 200 Euro.

 

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